Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 16. August 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") regeln die Nutzung des Dienstes netloop.ai („Dienst") durch Unternehmen („Kunde") gegenüber dem Anbieter Tobias Heer, Friedrichshafener Str. 5, 70329 Stuttgart („Anbieter"). Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
1. Gegenstand des Vertrags
- Der Anbieter stellt dem Kunden eine Plattform für das CLI-basierte Management von Netzwerk-Switches mit KI-unterstützter Abfrage bereit.
- Der konkrete Leistungsumfang (insbesondere Anzahl der verwalteten Switches, Token-Kontingente, verfügbare Funktionen) ergibt sich aus dem jeweils bestellten Tarif.
- Änderungen des Leistungsumfangs werden dem Kunden vor Wirksamwerden mitgeteilt.
- Öffentliche Demo: Die Demo ist eine kostenfreie Testumgebung für professionelle Nutzer (Fachpublikum). Durch die Nutzung der Demo kommt kein Vertragsschluss und keine Zahlungspflicht zustande. Die Demo dient ausschließlich der Erprobung des Dienstes; es entstehen daraus keine Ansprüche oder Pflichten aus diesen AGB. Sollte die Demo von einem Verbraucher genutzt werden, gilt dieser Hinweis auch für den Verbraucher; es wird keine kostenpflichtige Leistung angeboten.
2. Vertragsschluss und Registrierung
- Ein Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden und die Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter zustande.
- Der Kunde sichert zu, dass die von ihm angegebenen Daten vollständig und richtig sind und hält sie aktuell.
- Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde haftet für Nutzungen, die über seinen Zugang erfolgen, es sei denn, ihn trifft kein Verschulden.
3. Nutzungsrechte und Pflichten des Kunden
- Dem Kunden wird ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes im Rahmen seines Tarifs eingeräumt.
- Der Kunde stellt sicher, dass er über die erforderlichen Rechte an den von ihm verarbeiteten Daten verfügt und dass deren Verarbeitung (insbesondere von IP-/MAC-Adressen, die Personenbezug haben können) betrieblich und datenschutzrechtlich zulässig ist.
- Der Kunde verpflichtet sich, den Dienst nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere keine Zugriffe auf fremde Systeme ohne Berechtigung vorzunehmen.
4. Token-Kontingent und Fair Use
- Die Nutzung kann über Token-Kontingente abgerechnet werden. Verbrauchte Token werden nicht zurückerstattet.
- Das Kontingent wird zum Ersten eines jeden Kalendermonats neu aufgeladen.
- Bei Überschreitung des Kontingents kann der Anbieter die weitere Nutzung einschränken, bis das Kontingent aufgeladen oder erweitert wird.
5. Verfügbarkeit, Support und Wartung
- Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes bemüht, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit (keine Verfügbarkeitsgarantie).
- Der Anbieter kann den Dienst für Wartungsarbeiten vorübergehend einschränken und informiert den Kunden, sofern dies angemessen möglich ist.
- Für Support-Anfragen gelten folgende Bearbeitungsziele:
- Sicherheitsrelevante Vorfälle (z.B. Verdacht auf Datenschutzverletzung, unautorisierten Zugriff): Der Anbieter behandelt diese mit hoher Priorität und nimmt innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Meldung eine erste Bewertung vor. Die weitere Bearbeitung richtet sich nach der Schwere des Vorfalls.
- Störungen des Dienstes (z.B. Ausfall, Fehlfunktion): Der Anbieter bemüht sich um eine zeitnahe Bearbeitung, ohne dass eine bestimmte Reaktions- oder Lösungszeit zugesichert wird.
- Reguläre Anfragen (z.B. Fragen zur Nutzung, Konfiguration): Der Anbieter bemüht sich um eine Beantwortung innerhalb einer Woche.
- Bei den vorstehenden Fristen und Zielen handelt es sich um Bemühungsziele, nicht um garantierte Leistungszeiten. Ein Fristüberschreitung begründet keine Haftung des Anbieters und kein Recht des Kunden auf Minderung oder außerordentliche Kündigung.
6. KI-gestützte Funktionen
- Der Dienst verwendet KI-Modelle (Large Language Models) zur Befehlsgenerierung und Antwort-Erstellung.
- KI-generierte Inhalte können fehlerhaft, unvollständig oder veraltet sein. Sie stellen keine verbindliche Auskunft dar. Der Kunde prüft KI-generierte Befehle und Ergebnisse vor deren Umsetzung insbesondere auf Sicherheit und Korrektheit.
- Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit KI-generierter Inhalte oder für die Auswirkungen ausgeführter Befehle.
7. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit und nach den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere Produkthaftung).
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen, insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, Ausfälle von Netzwerken, durch KI erzeugte Inhalte oder durch vom Kunden ausgeführte Befehle verursachte Schäden.
- Für Schäden, die durch Handlungen Dritter, durch Netzausfälle, durch fehlerhafte Konfiguration von Geräten durch den Kunden oder durch den Einsatz von KI-generierten Befehlen entstehen, übernimmt der Anbieter keine Haftung.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Anbieters.
8. Vertraulichkeit und Daten
- Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.
- Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung und, soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden verarbeitet, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags (Art. 28 DSGVO). Der Vertrag (AVV) ist unter /de/avv abrufbar und Bestandteil dieses Vertrags.
9. Laufzeit und Kündigung
- Sofern nichts anderes vereinbart ist, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.
- Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
- Nach Beendigung werden die Daten des Kunden nach Maßgabe der Datenschutzerklärung gelöscht.
10. Änderungen dieser AGB
- Der Anbieter kann diese AGB aus wichtigem Grund (insbesondere Rechtsänderungen, Änderungen des Leistungsumfangs) mit einer Frist von einem Monat ändern.
- Der Kunde wird über Änderungen per E-Mail informiert. Lehnt der Kunde die Änderungen ab, kann er den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen kündigen.
11. Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
- Für Streitigkeiten mit dem Kunden ist der Gerichtsstand Stuttgart, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (Salvatorische Klausel).